Shadowrun Kampagne “Strahlender Sonnenschein” Teil 1

Zum Nachlesen für Interessierte oder die Gruppe: Unsere Shadowrun-Kampagne “Strahlender Sonnenschein”. Wir spielen nach den Regeln von Shadowrun 4.01A sprich der Überarbeiteten Version von Pegasus.

 

Protagonisten:

 

Kira, die elfische Killerin. Meisterin ihres Scharfschützengewehrs, dass zu Beginn der Kampagne aber gerade zum Umbau in versierte Hände gegeben wurde.

 

Wumtar, der Troll mit Gangvergangenheit. Zieht sich gerne mal ne Dosis Cram rein oder trinkt einen guten Whiskey. Hat nach eigener Aussage aber KEIN Drogenproblem. Ansonsten gut mit allem was man Werfen kann oder direkt im Nahkampf.

 

7elda, kleines verwöhntes Orkmädchen, die eigentlich selbst nicht so genau weiß was sie in den Schatten macht. Computerspezialistin, Hackerin, aber gerne mal etwas unglücklich.

 

Hinweis: Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind absolut nicht beabsichtigt und daher reiner Zufall.

 

Kira, Wumtar und 7elda wurden von einem ihrer Schieber kontaktiert um sich mit Johnson in einem kleinen Matrix-Cafe in der Frankfurter Innenstadt. Sie sollen einen einfachen Beschaffungsauftrag übernehmen. Auf einer Insel im Roten Meer vor der Küste des Sudans gibt es eine verlassene Forschungseinrichtung. Nach den Recherchen von Johnson wurde dort an einem Bakterium geforscht, welches, wenn es einmal auf einen Giftstoff trainiert wurde, diesen aus Luft und Böden filtert und unschädlich macht. Damit sollen Gebiete wie die SOX wieder Bewohnbar werden. Johnson stellt ihnen für den Auftrag ein Flugzeug mit einem Rigger, Betty Blue, der sie auf die Insel fliegt, dort wartet und sie wieder von dort herausholt.

 

Die Zeit bis zum Abflug nutzt das Team um noch Informationen über die vorhandene Sicherheit in Erfahrung zu bringen. Die Nachforschungen ergeben, dass die Sicherheit relativ gering ist. Allerdings sollen in den nächsten tagen weitere Sicherheitskräfte eingesetzt werden, was einen schnellen Zugriff durch das Team erforderlich macht. Um sich weitere Möglichkeiten offen zu halten, organisiert das Team noch ein Schlauchboot, welches als alternative Fluchtmöglichkeit von der Insel dienen kann. Da es sich um eine sehr alte Anlage handelt und keiner genau weiß was einen erwartet, organisiert Kira noch ein Minischweißgerät um eventuell zugerostete Türen oder alte Schlösser zu öffnen.

 

Kurz vor dem Abflug teilt Johnson dem Team noch mit dass eventuell mit einer anderen Gruppe Shadowrunner zu rechnen ist, die ebenfalls das Bakterium aus der Anlage holen wollen. Der Flug selbst verläuft ereignislos. Betty Blue landet die Maschine im Nordwesten der Insel, verborgen hinter einem Hügel vor Blicken aus der Forschungsanlage. Das Team muss nun noch circa zwei Kilometer zur Anlage vorrücken.

 

Etwa auf halber Strecke in einem Gebiet mit dichterer Flora stoßen die Runner auf die natürlichen Einwohner der Insel – Wölfe. Die Räuber stürzen sich auf die Runner und werden vor allem von Wumtar außer Gefecht gesetzt. Da Anwesenheit des Teams nicht bemerkt werden soll, sind Schusswaffen nicht einsetzbar. Lediglich 7elda kann mit ihrem Taser auf Distanz etwas ausrichten. Oder versucht es zumindest. Ein Schuss auf einen Wolf nahe Wumter geht daneben und trifft dafür den Troll. Trotz dieser Einlage gelingt es dem Team die Wölfe niederzustrecken. Auch Wumtar kann sich nach einer kurzen Diskussion mit 7elda wieder beherrschen ohne das Orkmädchen in den Boden zu rammen.

 

An der Anlage angekommen, werden mit Hilfe eines kleinen Ablenkungsmanövers die Wachen ausgeschaltet und der Weg in den Keller der Anlage ist frei. Dort finden die Runner einen Eingang zu einem alten Bunker vor. Darin lagern die Aufzeichnungen der Forschungseinrichtung in alten Archivräumen. Es dauert etwas bis 7elda das alte Computersystem zum laufen bekommt aber letzlich erhält sie Zugriff auf alle Daten der Anlage.

 

Dabei wird auch klar, dass der Johnson ein falsches Spiel spielt. Die Anlage war keineswegs eine zivile Forschungseinrichtung, sondern ursprünglich ein Rückzugsort für den Kriegsfall. Nachdem das Gebäude und der Bunker darunter aufgegeben wurden, nutzte eine rassistische Terrororganisation das Gebäude um an einer neuen Waffe zu forschen. Daraus entstand “Shiva”, ein Virus der lange unentdeckt im Körper bleibt, dabei aber bereits ansteckend ist. Nach etwa zwei Wochen bricht die Krankheit auf und tötet den Wirt innerhalb von wenigen Tagen. Der Virus ist dabei so beschaffen, dass er zwar alle Metamenschen befällt, aber bei Norms lediglich leichte Erkältungssymptome hervorruft. Ziel der Waffe war es “die menschliche Rasse zu reinigen” indem alle Zwerge, Trolle, Orks und Elfen ausgelöscht werden. Außerdem erhält 7elda einen Einblick in die Verteilung die sich die Terroristen ausgedacht haben. Eine Suborbitalrakete soll vier Virusampullen in den Weltraum schicken. Dort teilen sich die vier Ampullen auf, und je eine soll über den Städten Seattle, HongKong, Frankfurt und Neo-Tokio niedergehen. Auf 2000 Metern über dem Boden sollten sie explodieren, dabei das Virus freisetzen, was dann in einem infektiösen Regen über den Städten niedergeht. Da alle Städte über große internationale Flughäfen oder Raumhäfen verfügen, würden die Viren von den Passagieren recht schnell über die ganze Welt verbreitet werden noch bevor das Virus überhaupt entdeckt würde. Selbst das Zürich Orbital meinten die Terroristen damit zu erreichen.

 

7elda ist erstmal geschockt von dieser Entdeckung, als ein Alarm im Bunker losgeht. Der Computer meldet eine abgeschossene Rakete auf die Insel. Kurz darauf schließen sich die Bunkertüren und lassen sich auch nicht wieder öffnen. Es folgt ein ABC-Alarm, da Sensoren auf der Insel die Freisetzung eines chemischen Kampfstoffes registriert haben. Ein automatisches Gegenschlagprotokoll wird ausgeführt, welches den Countdown der Virusrakete startet. In 30 Minuten wird die Rakete abgeschossen und setzt ihre Fracht über den vier Städten frei. 7elda kann in den Plänen der Anlage die Position der Abschussrampe ausmachen und auch einen weiteren kleinen Bunker von dem aus die Rakete gesteuert und auch der Start abgebrochen werden kann.

 

Als die Bunkersteuerung die Tür wieder freigibt bleiben den Runnern noch 25 Minuten um den Start abzubrechen. Sie laufen zu dem anderen Bunker und treffen dort auf eine Handvoll schwarz gekleideter Gestalten die den Bunkereingang bewachen. Neben dem Raketensilo stehen zwei große für den Kampf gerüstete VTOLs. Die Runner schalten die Wachposten aus und betreten die Bunkeranlage. Im Kontrollraum treffen sie auf Johnson mit einem kleinen Team. Die Runner können das Team ausschalten, aber nicht verhindern, dass der Johnson in die Startrampe der Rakete flüchtet. Oberste Priorität ist es jedoch erstmal die Rakete unschädlich zu machen. Daher deaktivieren die Runner die Sprengvorrichtung, welche die Halterungen der Rakete im Silo absprengen und die Öffnung oben freisprengen sollte. Dadurch wird die Rakete am Boden gehalten und würde alles was sich im Silo befindet verbrennen, einschließlich des Virus. Allerdings durchdringt das Feuer auch irgendwann die Feststofftanks der Rakete und zündet den restlichen Treibstoff unkontrolliert was zu einer großen Explosion führt. Daher muss das Team schnellstmöglich den Bunker verlassen. Die Explosion erschüttert die Insel, gerade als sie den Bunkerausgang erreichen. Schutt regnet vom Himmel herunter und zerstört unter anderem die VTOLs von Johnsons Team.

 

Bevor die Runner richtig zu Atem kommen können, meldet sich Betty Blue und teilt ihnen mit dass viele Fremde Flugobjekte auf seinem Radar aufgetaucht sind. Er fliegt zu den Runnern um sie abzuholen und danach direkt den Heimflug anzutreten. Das letzt was die Runner von der Insel sehen ist ein DocWagon HTR Hubschrauber, der sich der Rauchsäule nähert.

Fortsetzung folgt…

Minecraft Server online

Der SiLK SCuMM Minecraft Server ist wieder online. Diesmal mit Forge und einigen interessanten Addons. Um zu Verbinden müsst ihr folgenden Vorraussetzungen erfüllen (Anleitungen folgen weiter unten):

 

  • Minecraft auf Version 1.7.2 gepatcht
  • Forge installiert
  • Die notwendigen Mods installiert

Die Mods die ihr benötigt findet ihr immer unter diesem Link in meiner OwnCloud. Ich werde diesen Ordner immer Aktuell halten. Die Mods die mit PFLICHT markiert sind müssen installiert sein, die anderen müssen nicht unbedingt installiert sein, sind von mir aber ausdrücklich empfohlen.

Habt ihr alle Vorraussetzungen erfüllt könnt ihr in Minecraft den Server silkscumm.de hinzufügen. Hat alles geklappt ist in der Serverliste rechts vom Servernamen ein grüner Haken zu sehen. Dann könnt ihr Verbinden. Solltet ihr beim Verbinden den Fehler “missing Blocks” erhalten, fehlt euch irgendeine Mod. Schaut im Hauptmenü unter “Mods” nach ob alle Pflichtmods installiert sind, wenn ja könnte eine Weitere Mod dazugekommen sein die ich noch nicht in die Cloud hochgeladen habe. Dann sprecht micht bitte kurz im TS an, wenn ich da bin. Ansonsten bleibt leider nichts anderes übrig als zu warten bis ich online bin. Normalerweise ist der Ordner in der Cloud aber aktuell.

 

Anleitung zum Herstellen der Grundvorraussetzungen:

 

  1. Startet den normalen Minecraft Launcher. Es gibt zwar einige alternative Launcher, aber für unsere Zwecke reicht der Standardlauncher vollkommen. Außerdem kenne ich mich mit dem inzwischen halbwegs aus und kann euch Hilfestellung geben. Die komplette Anleitung bezieht sich auf den Standardlauncher.
  2. Wählt “Edit Profile” und erstellt dort ein neues Profil, dem ihr einen Namen gebt. Bei “use Version” wählt ihr die Version 1.7.2 aus, danach speichert ihr das Profil.
  3. Startet einmal Minecraft, damit die notwendigen Dateien runtergeladen werden. Sobald ihr im Hauptmenü seid, beendet ihr Minecraft wieder.
  4. Ladet euch die Minecraft Forge von diesem Link herunter
  5. Wenn ihr die Datei heruntergeladen habt öffnet ihr sie und wählt im sich öffnenden Fenster “Install Client” und bestätigt mit OK
  6. Startet nun den Minecraft Launcher. Forge sollte nun ein neues Profil angelegt haben, welches ihr über das Auswahlfeld auf der linken Seite auswählt. Danach könnt ihr auf “Play” klicken um Minecraft erneut nur kurz zu starten.
  7. Beendet Minecraft wieder wenn ihr im Hauptmenü seid. Ladet die Mods runter und platziert die .jar-Dateien im Unterordner Mods der Minecraft-Installation. Diese befindet sich Standardmäßig unter C:\Users\[Benutzername]\AppData\Roaming\.minecraft Es handelt sich um versteckte Ordner, diese also anzeigen lassen. Alternativ könnt ihr oben in die Adresszeile des Windows-Explorers %APPDATA% eingeben und Enter drücken.
  8. Jetzt könnt ihr Minecraft starten und solltet ohne Probleme auf den Server joinen können.

Patch 2.0.4 für Diablo III erschienen

Heute wurde auch in Europa der Patch 2.0.4 für Diablo III veröffentlicht. Vor allem der Kreuzritter hat eine einige Änderungen erfahren, was nicht verwunderlich ist, da er ja die jüngste der Klassen ist.

 

Die vollständigen Patchnotes könnt ihr hier durchlesen.

Star Citizen in 6 Minuten

Da ich immer noch oft gefragt werde was Star Citizen ist, möchte ich mal eine Videoreihe aus der SC Community teilen. Die Reihe ist vom User Byronyk. In seinem ersten Video erklärt er die Hauptpunkte des Spiels in knackigen 6 Minuten. In weiteren Teilen der Reihe geht er auch auf z.B. auf die Hardware für Star Citizen und die Möglichkeiten der verscheiedenen Schiffe ein. Für seine Arbeit hat er, absolut verdientermaßen, im Wingman’s Hangar #63 den Most Valuable Post Award erhalten.

 

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Das Dogfight Module von Star Citizen

Ursprünglich bereits für Ende 2013 angekündigt wurde das Dogfighting Module von Star Citizen auf bisher unbestimmte Zeit verschoben. Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass es im Zuge der Games-Convention PAX East veröffentlicht werden soll. Diese findet vom 11.-13. April in Boston statt. Es dürfte also hoffentlich nicht mehr lange dauern bis sich zum ersten Mal Auroras, Hornets und Co. durch den Weltraum bewegen.

 

Ein Paar Infos die dazu bekannt gegeben wurden:

  • Das Dogfight Modul wird als Simulation ins Spiel eingeführt und soll als solche auch im fertigen Spiel als eine Art PvP Arena enthalten bleiben. D.h. man wird nicht “richtig” mit seinem Schiff den Hangar verlassen sondern wird sich durch beitreten in die Arena in eine Holo-Simulation versetzt. Damit können Kämpfe ohne Gefahr für das Schiff und das eigene Leben trainiert werden.
  • Es werden nicht alle Schiffe von Anfang an enthalten sein.
  • Oculus Rift Support wird wohl erst später implementiert werden
  • Joystick und Gamepad Support soll von Anfang an vorhanden sein.

 

Weitere Infos dazu gibts natürlich auf der offiziellen Homepage @RobertsSpaceInd bei Twitter oder auf der Facebook Seite von Roberts Space Industries

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Jetzt auch mit Chat

Das gute alte IRC feiert ein Revival auf silkscumm.de. Unter dem Menüpunkt Chat könnt ihr direkt ins Quakenet connecten. #silkscumm ist als Channel voreingestellt. Jaja, das waren noch Zeiten…

Wer nicht mehr weiß was IRC ist: Hier klicken

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Reaper of Souls – Was kann das neue Addon

Nachdem ich nun einige Spielstunden in das neue Diablo 3 Addon investiert und auch meinen Kreuzritter auf Level 70 gepumpt habe, ist es denke ich an der Zeit ein kleines Fazit abzugeben über Reaper of Souls.

 

Was ist anders, was ist neu?

Mächtige Rüstung und dicker Hammer - Der Kreuzritter

Mächtige Rüstung und dicker Hammer – Der Kreuzritter

Neu ist natürlich in erster Linie die neue Klasse, der Kreuzritter. Er ähnelt dem Paladin aus Diablo II und ist auf den Kampf mit Waffe und Schild ausgelegt. Dabei ist es ihm auch möglich durch einen Passivskill neben dem Schild eine Zweihandwaffe zu tragen. Einige Fähigkeiten erinnern ebenfalls stark an den Paladin. So kann der Kreuzritter zum Beispiel seinen Hammer werfen und hat 3 verschiedene Gebote zur Verfügung (Tapferkeit, Gerechtigkeit und Hoffnung), die, wie die Auren des Paladins, einen dauerhaften Bonus bringen und durch Aktivierung diesen noch verstärken.

 

abenteuermodus

Der Abenteuermodus kommt als Alternative zur Kampagne daher. Freigeschaltet durch durchspielen des fünften Aktes, ist er dann für jeden Charakter verfügbar, unabhängig vom Level

Ebenfalls neu ist der Abenteuermodus. Er soll wohl das Endgame von Diablo repräsentieren, auch wenn er, einmal freigeschaltet, auch neuen Charakteren zur Verfügung steht. Im Abenteuermodus geht es darum Kopfgelder zu sammeln, die auf bestimmte Bosse, Zwischengegner, Special-Mobs oder Events, die man aus dem Hauptspiel kennt, ausgesetzt sind. Fünf davon gibt es in jedem Akt. Um das ganze nicht zu einer Weltreise ausufern zu lassen sind alle Wegpunkte freigeschalten, und die die jeweils am nächsten zu einem Kopfgeld-Boss liegen auf der Weltkarte markiert. Sind die fünf Kopfgelder eines Aktes eingesammelt, geht es zurück in die Stadt wo Tyrael auf uns wartet und eine zusätzliche Belohnung vergibt. Diese besteht aus EP, Gold und einem Horadrischen Würfelchen. Das ist ein kleiner Behälter der beim Öffnen Edelsteine, Handwerksmaterialien und Items fallen lässt. Daneben gibt es die sogenannten Blutsplitter. Genau wie Gold werden diese als Währung dem Charakterübergreifenden Konto gutgeschrieben. Damit kann man sich bei einer Händlerin mit neuen Gegenständen ausstatten. Dabei kauft man aber nur den generellen Typ eines Gegenstandes, also eine Einhandwaffe, eine Zweihandwaffe, eine Brustrüstung, einen Ring oder ein paar Stiefel etc. Erinnert alles sehr an das gute alte Glücksspiel in Diablo II. Wem die Kopfgeldjagd zu viel wird, der kann sich mit Hilfe von 5 Fragmenten eines Schlüsstelsteins, welche man als Belohnung für Kopfgelder bekommt, einen Nephalemrift öffnen. Dieses führt euch in bekannte Regionen die allerdings völlig zufällig mit Gegnern bevölkert sind. Eine Anzeige füllt sich durch töten von Gegnern. Ist sie voll erscheint der Endboss des Rifts, der nochmal ordentlich Loot abwirft sowie eine erhebliche Menge Blutsplitter. Mit dem Abenteuermodus hat Blizzard eine wunderbar abwechslungsreiche Möglichkeit geschaffen auch nach Erreichen der Maximalstufe neues Equip zu farmen. Auch wenn zu bezweifeln ist, dass alte Farmrouten dadurch völlig unnütz werden.

 

Die zweite große Neuerung ist der fünfte Akt. Nach dem Tod Diablos, kommt man nun also nicht zu den Credits und dann ins Hauptmenü, sondern man trifft vor den Toren Westmarks ein, dem Schauplatz für den fünften Akt. Hier gilt es am Ende den ehemaligen Engel und jetzt Aspekt des Todes Malthael zu besigen. Der fünfte Akt ist sogar noch etwas schöner gestaltet als die bisherigen Akte. Die Gebiete sind weitläufig mit vielen Kellern, Löchern, etc. in denen man sich austoben kann. Und am Ende wartet dann noch ein kleiner Ausblick was uns wohl in einem kommenden Addon erwarten wird.

 

mystikerin

Myriam die Mystikerin. Ihr schaltet sie am Anfang des fünten Aktes frei. Danach ist sie für alle Charaktere verfügbar.

Die Reihen der Handwerker wurden auch erweitert. Die Mystikerin gesellt sich zu Schmied und Juwelenschleifer hinzu. Bei ihr könnt ihr euren Items ein anderes Aussehen verpassen. Oder ihr könnt ein Affix auf euerer Waffe durch ein anderes ersetzen lassen. Erhöhter Feuerschaden aber ihr benutzt lieber Kältezauber? Kein Problem. Die Mystikerin machts möglich. Die Kosten dafür sind zum Teil aber recht happig.

 

Kommen wir also zu den Änderungen durch Reaper of Souls. Das wichtigste dürfte wohl sein, dass das Maximallevel auf 70 angehoben wurde. Dadurch entsteht Raum der gefüllt werden muss. Dafür erhält jede Klasse eine weitere aktive Fähigkeit inklusive 5 Runen. Außerdem gibt es 3 neue passive Fähigkeiten sowie einen neuen passiven Fähigkeitenslot.

 

Bereits vor dem Addon wurden die Auktionshäuser abgeschaltet. Auch sonst sind Items nun nicht mehr handelbar, da alle legendären und Set-Gegenstände nun Accountgebunden sind. Einzige Ausnahme: Bis zu zwei Stunden nach dem Drop kann ein Item an die Spieler weitergegeben werden, die sich mit im Spiel befanden als es gedroppt ist.

 

Da der Loot bisher auch an die Möglichkeiten angepasst war, die sich durch das Auktionshaus boten, musste hier nun nachgebessert werden. Das hat Blizzard bereits mit dem Vorbereitungspatch vor dem Addon getan. Der großteil des Loots ist nun direkt auf den Charakter angepasst für den er gedroppt wird. So hat ein Dämonenjäger nun deutlich häufiger Geschicklichkeit auf seinem Loot, während die Zauberin eher Intelligenz bekommt. Auch solch kuriose Kombinationen wie Stärke auf einer Handarmbrust, die nur von Dämonenjägern getragen werden kann, sind nicht mehr möglich. Auch Legendarys sind nun deutlich verbessert, und droppen zudem viel häufiger als früher.

 

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Vier Kategorien mit je vier Optionen – das neue Paragonmenü

Eine Überarbeitung hat auch das Paragonsystem erfahren. Während zuvor Jeder Charakter für sich mühsam gelevelt werden musste, sind die Paragonlevel jetzt Charakterübergreifend. Außerdem können jetzt auch aktiv Punkte verteilt werden. Mit jedem Level erhaltet ihr abwechselnd Punkte in einer von vier Kategorien. Dort gibt es wiederum jeweils vier Möglichkeiten auf die diese Punkte verteilt werden können. Ein wenig mehr Charakterindividualisierung also, auch wenn der Effekt relativ gering ist.

 

schwierigkeit

5 Schwierigkeitsgrade, Qual ist nochmal einstellbar von Qual 1-6

Last but not least, die Schwierigkeitsgrade. Während es früher noch Normal, Alptraum, Hölle und Inferno gab in denen die Gegner immer stärker wurden, passen sich die Gegner nun immer der Stufe des Gruppenführers an. Auf jedem Charakterlevel kann der Spieler nun zwischen den Schwierigkeitsgraden Normal, Schwer, Profi, Meister und Qual 1-6 wählen. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Erfahrung und Gold gibt es, aber auch um so schwerer werden die Gegner. Zusätzlich gibt es auf Schwierigkeit Qual die Möglichkeit Gegenstände zu finden die in niedrigeren Stufen nicht droppen.

 

Fazit

Das Addon Reaper of Souls schmeißt vieles über den Haufen was bereits beim Release von Diablo III kontrovers diskutiert wurde. Die Veränderungen tun dem Spiel gut. Es kommt wieder öfter das gute alte Sammelfeeling von Diablo II auf, das wir im Hauptspiel so vermisst haben. Die eingefleischten Händler werden vielleicht das Auktionshaus vermissen, aber für den Großteil der Spielerschaft ist das neue Lootsystem ein Segen. Mit dem neuen Paragonsystem lassen sich auch endlich wieder Punkte verteilen. Der Umfang des Addons ist gut, wenn auch nicht überragend. Der fünfte Akt ist abwechslungsreich und bietet große Gebiete und viel zu entdecken. Der Kreuzritter spielt sich gut, im Vergleich mit dem Diablo II Addon Lord of Destruction, wo es zwei neue Klassen gab, fällt der Umfang in Reaper of Souls jedoch etwas mager aus. Durch den Abenteuermodus und darin enthaltene Nephalemrifts ist allerdings auch so genug zu tun.

Puzzlering

Itemdrop vom Flechtring Goblin

Definitiv eines meiner Lieblingsitems in Diablo 3: Der Flechtring. Nicht nur lässt er einen knuffigen kleinen Schatzgoblin erscheinen, der einem permanent hinterherläuft. Dieser kleine Racker sammelt auch noch fleißig alle weißen Items in der Nähe des Spielers ein. Hat er dann eine bestimmte Anzahl eingesammelt lässt er ein neues Item droppen. Dies kann wohl in 5-10% der Fälle ein Legendary sein. Ich hatte das noch nie so wirklich mitbekommen wenn ein Item gedroppt ist. Deshalb habe ich mich mal auf die Suche explizit nach weißen Items gemacht und mitgezählt. Das ganze habe ich in einem Video festgehalten.