Archiv für den Autor: Herr Schmitt

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Einleitend gilt; vorteilhaft für die Charaktergenerierung ist es einen Rahmen im Kopf zu haben, wen oder was man spielen möchte. Hierbei können Vorlagen aus Romanen, Filmen und Computerspielen genauso dienlich sein wie die eigene Fantasie. Eventuell klappt es nicht den Wunsch-Charakter eins zu eins umzusetzen, dem eigenen Rollenspiel sollten dabei jedoch keine Grenzen gesetzt sein. 

 

1. Mit welcher Thematik möchte ich mich tiefer auseinandersetzen?

 

Welche Regelwerke und Quellenbücher möchte ich lesen?
Was für einen geschichtlichen Charakter-Hintergrund möchte ich ausarbeiten?
Was interessiert mich unabhängig von der realen Welt ( d.h. wo bin ich bereit, die SR-Regeln über mein persönliches Verständnis der realen Funktionsweise bzw. meinen vorgefertigten Vorstellungen zu stellen.)
Beispielsweise Magie; habe ich eine feste Vorstellung von Magie und möchte mich nicht auf ein neues Konzept einlassen, spiele ich besser keinen Magier in SR. Das gilt ebenso für Waffen, Matrix, Technik, etc.

 

Die verschiedenen Archetypen (Klassen)/ Thematiken sind:

 

a) Matrix (Decker),

b) Technik (Rigger),
c) Waffen (Kämpfer),
d) Magie (Zauberer/Adept),
e) Spezialist (versch. Skills ausarbeiten für spezielles Konzept)

 

2. Welche Rolle(n) im Team möchte ich übernehmen?

 

- Informationsbeschaffung
Konzentration liegt auf der Vorbereitung der Runs, 1 a) e) möglich
- Nahkampf / Feuerunterstützung
Konzentration liegt in Kampfsituationen, 1 b), c), d), e) möglich
- Infiltration
Konzentration liegt in Vermeidung von Kampfsituationen, 1 a), b), c). d), e) möglich
- Magische Unterstützung
Konzentration liegt in Kampfsituationen sowie deren Vermeidung, nur 1 d) möglich
- Matrixunterstützung
Konzentration liegt in Support des Teams (meist allein), 1 a) [prädestiniert]
- Transport/ Techniksupport
Konzentration liegt in Support des Teams (meist mit Team), 1 b) [prädestiniert]
- Verhandlung/ “Face”
Konzentration liegt in Vorbereitung der Runs, 1 e) [prädestiniert]
3. Wie sollen die Skills meines Charakters verteilt sein?

 

a) Extrem-Skill (wenige, aber sehr starke Skills),
> kommt in der Spielrunde nur situativ bedingt, sprich wenig, zum Zug
> wenn am Zug dann jedoch dominierend in seiner Aktion
b) Kombinations-Skill (mehrere ausgeglichen starke Skills)
> in der Spielrunde oft die Möglichkeit mitzumischen
> wird aber ab und zu von Anderen bei seinen Aktionen übertroffen
c) Vielseitigkeits-Skill (viele, aber schwache Skills)
> kann in nahezu jeder Situation etwas beitragen
> hat jedoch wenig Chancen gegen Spezialiste

 

4. Was für eine Rasse soll mein Charakter haben?

 

- Mensch
- Ork
- Troll
- Elf
- Zwerg
sowie dieverse Subspezies

 

5. Was soll mein Charakter im Detail können, besitzen, denken?

 

Ausarbeitung der Attribute, Fähigkeiten, Ausrüstung und des geschichtlichen Hintergrundes.
-> Hierzu hilft der “Chummer”, vorzugsweise mit dem 800-Karmapunkte System. Der geschichtliche Hintergrund des Charakters bekommt durch Lesen von Quellenbücher (beispielsweise “Schattenzauber” für magische Charaktere oder “Datenspuren” für Matrixchars) mehr Farbe und ermöglicht bunteres Rollenspiel.